So wird es aber voraussichtlich am Samstag (Kickoff: 16 Uhr) ein tolles Spiel werden. Zwar sind die Spartans weiterhin vom Verletzungspech gebeutelt, aber das hat sie in den vergangenen Matches keinesfalls gehindert, die Gegner zu dominieren. Die Centurions sind jedoch ein anderes Kaliber. Ihr erklärtes Saison-Ziel: Aufstieg in die zweite Bundesliga (GFL 2). Dementsprechend hatte sich das in der vergangenen Saison 2024 noch als Augsburg Raptors firmierende Team personell auf mehreren Ebenen mächtig verstärkt. So wurde mit Eugen Haaf ein neuer Head Coach verpflichtet.
Der war zuvor lange Jahre der Schlüssel um den Aufstieg der Ingolstadt Dukes bis in die Bundesliga. Haaf brachte zur laufenden (seiner ersten) Saison bei den umfirmierten Centurions aus dieser Vergangenheit auch mehrere Spieler mit Erfahrung aus der ersten Bundesliga (GFL 1) und sogar aus der Europäischen Football Liga (EFL) mit ins Boot - insbesondere Offense Liner und Defense Liner.
Zudem finden sich im Roster der Centurions viele Namen, die in den letzten Jahren zu den Leistungsträgern bei anderen Teams in der Regionalliga Süd gehörten: Lawrence Jenkins, Patrick Cosby, Tillmann Morton, Jonah Schneider (alle Franken Knights), Timo Benschuh und Alex Weissbeck (beide ehemals GFL1 und letztes Jahr im Aufstiegsteam der Nürnberg Rams), Jeremy Jenkins (2023 Running Back der Nürnberg Rams), Nico Schaller (Landsberg X-Press). Das dann noch ergänzt um vier amerikanische Imports inklusive Jenkins und dem herausragenden Wide Receiver Jalin Goodmann, der im Hinspiel für den Großteil der Punkte sorgte, stellt die Spartans schon vor eine große Aufgabe.
Dennoch sind beide Offenses fast gleichauf. Auch die Spartans scoren 44 Punkte im Schnitt pro Spiel und waren mit Quarterback Hunter Sturgeon, seinen Receivern Wesley Juszczak, Patrick Schempf, Tobias Spohn und Luca Stieglbauer sowie der sehr starken Offense Line mit Running Back Felix Klein für kaum ein Team zu stoppen. Es verspricht für alle Fans also ein echter Leckerbissen und ein "high scoring Game" zu werden.















